
Friedhelm Fragemann, Vorsitzender der SPD-Fraktion.
Wer läßt das schnelle Internet in Dorsten stocken? Dazu SPD-Fraktionsvorsitzender Friedhelm Fragemann: „In Sachen DSL baut die CDU einen Popanz auf. Der Stadt ist es nicht untersagt, das notwendige Gutachten für den DSL-Ausbau in Auftrag zu geben. Der städtische Eigenanteil kann durch Spenden gedeckt werden, wenn sie nicht ausdrücklich zweckgebunden überwiesen werden. Allgemeine Spendenmittel könnten aber selbstverständlich auch für ein DSL-Gutachten ausgegeben werden“.
Natürlich ist das Gutachten nur der erste Schritt auf dem Weg zum DSL. Werden die schnellen Internetleitungen wirklich verlegt, kommt ein weiterer städtischer Eigenanteil auf die Stadt Dorsten zu. Jetzt aber bereits das Thema DSL zu beerdigen, ist ein „reines Wahlkampfmanöver“, so Fragemann. „Wir gehen davon aus, daß unser Haushaltssanierungsplan auch dann genehmigt wird, wenn Dorsten die riesigen Lücken auch in 10 Jahren nicht ganz schließen kann.“ Der DSL-Ausbau ist eine Frage der Prioritätensetzung. Hier muß der Bürgermeister Farbe bekennen. Für die SPD ist das Thema nicht vom Tisch. Vielmehr will sie den DSL-Ausbau nach der erhofften Genehmigung des Haushaltssanierungsplanes erneut aufgreifen und über die richtige Prioritätensetzung diskutieren.

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