Für beste Unterhaltung sorgt derzeit neben Bundespräsident Wulff die F.D.P. Nach dem Rücktritt von Generalsekretär Lindner führte sich sein Nachfolger Döring gleich gut ein. Zur Aufgabe des Generalsekretärs einer Partei gehört die Attacke – der politische Gegner bekommt ordentlich auf die Mütze. Und so knöpfte sich der Neue gleich seine Gegner vor – der Parteivorsitzende sei ein „Wegmoderierer“. Mit diesem wenig schmeichelhaften Urteil sprach Döring aber über seinen eigenen Vorsitzenden Rösler!
Wer glaubte, daß der Tiefpunkt in den Umfragen mit 3 % erreicht sei, wurde diese Woche eines Besseren belehrt: nur noch 2 % für die F.D.P.
Aber heute gab es dann noch einen oben drauf: Während sich die F.D.P. beim Drei-Königs-Treffen selber feierte, platzte die Bombe: die Jamaika-Koalition im Saarland (CDU, Grüne, F.D.P.) ist beendet. "Vertrauen, Stabilität und Handlungsfähigkeit" seien von dieser FDP nicht mehr zu erwarten, so die Begründung für das Koalitions-Aus in den Medien. Dem ist nichts hinzuzufügen.

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