
Dirk Schult, SPD-Sprecher im Umwelt- und Planungsausschuß.
Als die Stadtplaner in den 1960er Jahren die Neue Stadt Wulfen planten, hatten sie Großes und Visionäres im Sinn. Und tatsächlich entstand eine neue Stadt, die mit bis dahin unbekannten Konzepten und Bauten von sich reden machte. Manche dieser Zeugnisse sind heute leider schon wieder Geschichte – und abgerissen. Wie zum Beispiel die Meta-Stadt. Aber das Zukunft weisende Verkehrskonzept, das gibt es noch heute: Ampel-frei durch Barkenberg und die (fast) strikte Trennung von Fußgänger- und motorisierten Verkehr durch Tunnel und Brücken. Aber gerade die sind in die Jahre gekommen, gleich 3 Brücken müssen abgerissen werden.
Die SPD möchte die Trennung von Fußgängern und Autos beibehalten und stellte dazu im jüngsten Umwelt- und Planungsausschuß (UPA) einen entsprechenden Antrag. Wenn Brücken abgebrochen werden müssen, sollten diese durch Neubauten ersetzt werden. „Dieses Verkehrskonzept ist ein Alleinstellungsmerkmal von Barkenberg“ warb Dirk Schult, SPD-Sprecher im UPA, um Zustimmung für den Antrag. Vergebens – die schwarzgelbe Mehrheit lehnte ab.
Was nun im Falle der drei maroden Brücken geschieht, ist indes noch offen. Die Verwaltung prüft beide Möglichkeiten, also Kreuzung oder Brücke, und wird dem Rat beide Lösungen vorstellen. Die Politik hat dann im konkreten Einzelfall die Wahl.
Interessant war das Abstimmungsverhalten der WIR-Fraktion. Die Barkenberg-dominierte WIR enthielt sich bei der Abstimmung…

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