Bundespolitik
Jeder Jugendliche braucht eine Chance auf eine gute, qualifizierte Ausbildung. Mit dem neuen Ausbildungsbonus von Bundesarbeitsminister Olaf Scholz schaffen wir bis 2010 rund 100.000 zusätzliche Ausbildungsplätze für Altbewerber - also für Jugendliche, die sich längere Zeit vergeblich um einen Ausbildungsplatz bemüht haben.
Angesichts der guten konjunkturellen Entwicklung ist auch die Zahl der Ausbildungsplätze wieder gestiegen. Das ist erfreulich, doch es reicht nicht aus: Mehr als die Hälfte aller Jugendlichen auf Ausbildungsplatzsuche gehören heute zu der großen Gruppe der Altbewerber. Hunderttausende junge Menschen stecken in der Warteschleife, oft ohne Aussicht auf eine Ausbildung im Dualen System.
Gegen harte Widerstände aus der Union hat die SPD deshalb den neuen Ausbildungsbonus durchgesetzt. Mit ihm holen wir junge Menschen heraus aus der Warteschleife und geben ihnen eine berufliche Perspektive.
Wie funktioniert der Ausbildungsbonus?
- Betriebe, die zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen und diese mit besonders förderbedürftigen Altbewerbern besetzen, erhalten einen einmaligen pauschalen Zuschuss.
- Die Höhe dieses Bonus richtet sich nach der Ausbildungsvergütung des Jugendlichen und liegt zwischen 4.000 und 6.000 Euro.
- Die Maßnahme ist auf drei Jahre befristet: Die Ausbildung muss bis Ende 2010 beginnen.
- Die Mittel werden von der Bundesagentur für Arbeit bereitgestellt.
Die SPD setzt auf gute Bildung für alle. Mit ihr eröffnen wir jungen Menschen Lebenschancen. Gleichzeitig ist sie die beste Vorsorge gegen den drohenden Fachkräftemangel in Deutschland. In unseren Jugendlichen liegt ein großes Potenzial. Wir wollen es fördern. Gute Bildung und die Aussicht auf ein erfolgreiches Berufsleben sind immer noch die beste Prävention gegen Perspektivlosigkeit und Jugendkriminalität.
Homepage SPD-Stadtverband Dorsten
Veröffentlicht am 10.01.2008