Das Jahr 2010 wird nicht mehr alt – nur noch wenige Tage, dann heißt es: Prosit Neujahr! Wir werfen einen kleinen Blick zurück ins Jahr 2010 – heute mit den Monaten:
Allgemein
Januar:
Auf Druck der FDP wurde die Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen auf den reduzierten Satz für Lebensmittel gesenkt. Im Januar wurde bekannt, daß die Substantia AG der FDP 1,1 Millionen Euro spendete. Die Substantia AG gehört zum Imperium des Barons von Finck, die Familie Finck wiederum ist Miteigentümerin der Mövenpick-Gruppe, der u. a. auch Hotels gehören.
In der Januarsitzung des Rates stellte Kämmerer Wolfgang Quallo den Finanzplan 2010 vor. Die finanzielle Lage der Stadt Dorsten ist dramatisch. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Friedhelm Fragemann erklärte, daß die SPD alle Maßnahmen grundsätzlich unterstützen werde – es gäbe aber Grenzen (Erhalt der Büchereien, Musikschule und Grundschulen in jedem Stadtteil, Umsetzung des Programms Soziale Stadt mit Jugendzentrum auf dem Zechengelände, Sicherung des Projekts „Kein Kind ohne Mahlzeit“, Bereitstellung von Ausbildungsplätzen in der Stadtverwaltung).
Februar:
Am 3. Februar demonstrierten viele hundert Bürgerinnen und Bürger für den Erhalt der Stadtteilbibliothek in Barkenberg.
Die schwarzgelbe Bundesregierung ist 100 Tage im Amt. Das Urteil der Berliner Zeitung: Nicht regierungsfähig!
Am 21. Februar lud der SPD Stadtverband Dorsten zum Neujahrsempfang ins Cafe de luxe ein. Der Höhepunkt: Auftritt des Kabarettisten Martin Kaysh. Auch wenn er mit uns Genossen nicht immer ganz zimperlich umging, hatte er die Lacher jederzeit auf seiner Seite. Man muß auch manchmal über sich selbst lachen können…
März:
Der Ortsverein Wulfen wählte einen neuen Vorstand. Neue Vorsitzende: Elsbeth Kolloczek. Damit steht nun nach Heike Unkel (Hervest-Dorsten) eine zweite Frau an der Spitze eines Ortsvereins.
Am 12. März lud die SPD zu einem Johannes-Rau-Abend in das Gemeinschaftshaus Wulfen ein. Generalsekretär Mike Groschek stellte klar, warum der damals amtierende Ministerpräsident Rüttgers kein zweiter Johannes Rau sei: „Jeder darf sich auf Johannes Rau berufen – aber dann muß er auch so handeln!“. Das sahen auch die Wählerinnen und Wähler am Wahltag so – und wählten Rüttgers ab.
Am 15. März wurde Michael Hübner zum Landtagskandidaten für das südliche Dorstener Stadtgebiet gewählt. Der Gladbecker löste damit den bisherigen Landtagsabgeordneten Wolfgang Röken ab – am 8. Mai gewann Michael Hübner den Wahlkreis und zog in den Düsseldorfer Landtag ein.
Am 20. März veranstaltete der DGB eine große Protestaktion. Unter dem Motto „Unsere Stadt geht kaputt – Wir wehren uns!“ ging es per Sternfahrt zur großen Abschlussveranstaltung nach Recklinghausen.
Am 27. März begann der Straßenwahlkampf für die Landtagswahl mit den ersten SPD-Infoständen in den einzelnen Stadtteilen.
Homepage SPD-Stadtverband Dorsten

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