
Friedhelm Fragemann, SPD-Fraktionsvorsitzender.
Als "ungenügend" bezeichnet SPD-Fraktionsvorsitzender Friedhelm Fragemann die Antwort auf den Brief, den die SPD Dorsten Anfang Mai an Christine Lambrecht (Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD- Bundestagsfraktion) versendet hat. Die SPD stellte darin einige kritische Fragen, wie und warum Lobbyisten quasi ungehinderten Zugang zum Bundestag und zu den Entscheidungsträgern haben. Die Bundestagsfraktion erklärt in Ihrem Schreiben, daß die Fraktionen selber keine Haus-Ausweise ausstellen, sondern diese nur befürworten oder ablehnen können. Die Entscheidung treffe das Referat "Polizei und Sicherungsaufgaben". Die SPD vergebe die meisten Ausweise an eng verwandte Organisationen, wie zum Beispiel Gewerkschaften oder religiöse und humanitäre Einrichtungen; die wenigsten Ausweise gingen an Vertreter der privaten Wirtschaft. Zwar müsse jeder Empfänger zustimmen, daß sein Name bei Bedarf veröffentlicht werden darf - aber eine unklare Rechtslage würde derzeit die Weitergabe der Namen verhindern.

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