Wolfgang Röken: Jetzt müssen konkrete Beschlüsse für Erhalt der RB 43 her!

Verkehr

Wolfgang Röken
Wolfgang Röken, ehemaliger Landtagsabgeordneter für Dorsten.

15 Jahre lang vertrat Wolfgang Röken Dorsten und Gladbeck im Düsseldorfer Landtag. Auch nach seinem Ausscheiden ist Röken weiterhin aktiv - in Gladbeck als Ratsherr. Gladbeck und Dorsten haben viele Gemeinsamkeiten, u. a. die Zugverbindung nach Dortmund (RB 43). Jahrelang vernachlässigt und mehrfach vor dem Aus gibt es nun eine erneute Initiative der Anrainerstädte für den Erhalt dieser Verbindung. Wolfgang Röken nimmt dazu Stellung:

„Die neuerliche Initiative für den Erhalt der RB 43 durch die Anrainerstädte begrüße ich sehr. Sie kommt spät, aber hoffentlich nicht zu spät. Es ist höchste Zeit, dass endlich durch konrete Beschlüsse im VRR die Weichen für die längst überfällige Attraktivierung der Strecke gestellt werden.“

Röken hofft, dass durch die neue Ausrichtung der Landespolitik unter Hannelore Kraft sich wieder etwas mehr bewegt in Sachen Schienenverkehr. Bereits heute sei die Verbindung von Dorsten und Gladbeck nach Dortmund mit der RB 43 mit einer Fahrzeit von etwas über einer 1 Stunde gut. Mit dem ICE über Essen dauere die Fahrt länger und auch mit dem PKW sei man in der Hauptverkehrszeit kaum schneller.
Röken hatte sich schon von 20 Jahren, als er Kreistagsabgeordneter und politisch Verantwortlicher beim VRR war, für eine Attraktivierung eingesetzt. Bereits bei der Durchbindung der Strecke im Stundentakt sei klar gewesen, dass dies nicht ausreiche, denn außer dem mit privatwirtschaftlicher Beteiligung unterstützten Ausbau des Haltepunktes Feldhausen sei in dieser Hinsicht kaum etwas geschehen.
„Bretterbahnsteig mit Bretterbuden als Wartehäuschen und 25-Watt-Glühbirne als Beleuchtung sind nicht geeignet, zusätzliche Fahrgäste in den Zug zu bekommen“, so wird Röken in der Gladbecker WAZ vom 11. 4. 2007 zitiert, als er gegen die Stilllegungspläne des VRR Stellung bezog. Dabei hatte er 2004 sofort nach dessen Amtsantritt den Konzernbeauftragten der Bahn AG in NRW, Rainer Latsch, nach Gladbeck zum „Bahnhof-Ost“ (Foto) geholt und bei ihm offene Ohren gefunden für eine Verlegung des Haltepunktes zum Busbahnhof (Foto).
Die Hauptursache, dass dies bisher nichts geschehen sei, liege daran, dass die Bestellgarantie der Strecke und der Bahnhöfe vom VRR gekündigt worden sei.

Dabei liegen die Vorschläge, so Röken, seit vielen Jahren auf dem Tisch:

• Verlegung des Bahnhofs Gladbeck Ost zum Busbahnhof
• Verbesserungen am Haltepunkt Gelsenkirchen-Buer-Süd
• Sanierung des Bahnhofs Gelsenkirchen-Zoo
• Verbesserung der Anschlüsse in Wanne-Eickel
• Wichtig wäre auch, die Züge wieder auf direktem Wege in den Wanne-Eickeler Hauptbahnhof einzuführen, nachdem in den 80er Jahren diese Führung aufgegeben worden ist.
• Eine Schnellfahrweiche in Höhe der Kanalüberquerung beim Übergang vom ein- in den zweigleisigen Abschnitt in Gelsenkirchen würde ebenfalls für eine höhere Attraktivität sorgen.

Auch sollten Ermittlungen darüber angestellt werden, ob eine direkte Führung der Züge nach Dortmund über Castrop-Rauxel Hbf unter Auslassung eines Haltes in Dortmund-Mengede nicht auch zu einem bedeutenden Attraktivitätsschub führen könnte.
So könnte zudem die Fahrtzeit um 20 Minuten verkürzt werden und es wäre eine deutlichere Erhöhung der Fahrgastzahlen zu erreichen.

 

Homepage SPD-Stadtverband Dorsten

 

WebsoziCMS 3.9.9 - 002707460 -

Termine

SPD Ortsverein Altendorf-Ulfkotte

OV Vorsitzende

Nina Horbelt

Nina.Horbet@spd-dorsten.de

 

Stadtverband

Stephan Erbe                                                                                                                    komm. Stadtverbandsvorsitzender

stephan.erbe@spd-dorsten.de

Friedhelm Fragemann
Fraktionsvorsitzender

fraktion@spd-dorsten.de

Michael Hübner
Landtagsabgeordneter

andreas.dunkel@landtag.nrw.de

Michael Gerdes
Bundestagsabgeordneter

michael.gerdes(at)bundestag.de

 

 

Counter

Besucher:2707461
Heute:436
Online:7