Der Claim zum SPD-Wahlkampf beschreibt eine Grundhaltung: Solidarität und Gerechtigkeit als Fundament für eine moderne Gesellschaft und erfolgreiche Wirtschaft. „Mehr WIR und weniger ich“. So hat es Peer Steinbrück schon in Hannover formuliert.
Es geht um eine Politik, die das Miteinander betont. Das Gemeinwohl steht im Mittelpunkt – und damit im scharfen Kontrast zu Schwarz-Gelb: Denn die Merkel-Regierung macht Klientelpolitik. Sie bedient Hoteliers. Sie tut nichts gegen Steuerflucht und Steuerdumping. Sie will nicht ran an Spitzenverdiener, große Vermögen, Manager-Boni. Sie schützt Pharma-Industrie, Banken und die private Versicherungswirtschaft. Das ist keine Politik für die ganze Gesellschaft, sondern für Einzelinteressen.
Die SPD will besser und gerechter regieren.
„WIR“ heißt: Politik für die Mehrheit der Menschen in unserem Land. Nicht nur für wenige, die Einfluss haben.
„WIR“, das sind: Frauen und Männer. Arbeiter und Angestellte, Selbstständige, Unternehmer. Menschen mit kleinen, mittleren und großen Einkommen. Und Menschen, die einen Job suchen. Junge und Alte. Gesunde und Kranke. Menschen, deren Herkunft Deutschland ist oder die aus anderen Teilen der Welt zu uns gekommen sind. WIR schließt niemanden aus. WIR sind alle, denen eine gerechte, solidarische und freie Gesellschaft am Herzen liegen.
„WIR“ haben Anspruch auf eine gerechte Politik: Gleiche Chancen in der Bildung und für Frauen und Männer. Gute Löhne für alle, die was leisten. Die gerechte Verteilung von Steuern. Gezähmte Finanzmärkte. Ein Gesundheitssystem, das allen eine gute Versorgung bietet. Eine Rente zum Leben. Bezahlbares Wohnen. Toleranz für alle Lebensentwürfe.
„WIR“ heißt, gemeinsam Politik zu machen: die SPD weiter zu öffnen für die Beteiligung von interessierten Menschen. Mit dem erfolgreichen Bürger-Dialog hat die SPD neue Standards gesetzt. Viele Frauen und Männer haben mitgearbeitet am Regierungsprogramm der SPD.
„WIR“ gewinnen gemeinsam: Wenn alle Parteimitglieder an einem Strang ziehen und wenn auch viele andere mitmachen, die unsere Werte und Ziele teilen, werden CDU, CSU und FDP in der Opposition landen.