
Der Tag danach, die Stimmen sind ausgezählt. Die SPD konnte sich in Dorsten, verglichen mit der Wahl 2009, steigern: von 30,1 % auf jetzt 34,4 %. Das reichte leider nicht für Platz 1 – die Union hat mit 40,9 % (2009: 34,6 %) die Nase klar vorn. Die Union vor der SPD – das gibt es im Kreis sonst nur noch in einer Stadt: in Haltern. In den übrigen 8 kreisangehörigen Städten gewann die SPD. Das beste Ergebnis meldet Gladbeck – 43,6 %.
Höchst unterschiedliche Ergebnisse gab es in den Dorstener Wahllokalen. Das schlechteste Ergebnis fuhr die SPD in der Lembecker Don Bosco-Schule ein: 17,3 %. Nicht viel mehr Stimmen gab es im Lembecker Pfarrheim St. Laurentius (19,1 %) und in der Laurentiusschule (20,9 %). Die Top-Ergebnisse kommen aus Hervest-Dorsten: in der Kita Joachimstraße und Vennstraße wählten jeweils 47,4 % der Wähler die SPD, ähnlich stark das Ergebnis aus der AWO-Begegnungsstätte in Holsterhausen: 46,5 % für die SPD.
Die Wahlbeteiligung lag bei 73,5 % und damit sowohl über dem Wert 2009 (73,1) als auch über dem Bundesdurchschnitt (72 %). Die fleißigsten Wähler gab es in der Rhader Urbanusschule (Raum 1, 66,0 %) und in der Altendorfer Kardinal-von-Gahlen-Schule (Raum 2: 65,5 %), Wahl“müdigkeit“ herrschte im Hervester Cafe de luxe (43,6 %) und im Barkenberger Gemeinschaftshaus (Raum 2: 45,1 %). Diese Zahlen berücksichtigen jedoch nur die persönliche Stimmabgabe im Wahl-Lokal, die Briefwahlbeteiligung ist in diesen Werten nicht berücksichtigt. Per Briefwahl gaben 9733 Dorstenerinnen und Dorstener ihre Stimme ab, das sind fast 16 %.

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