Michael Gerdes, Dorstens Bundestagsabgeordneter. Unser Gesundheitssystem steht vor großen Herausforderungen. Die Stichworte sind: eine stetig alternde Gesellschaft und steigende Zahlen chronischer und psychischer Erkrankungen. Das Gesundheitssystem muss bei gleichbleibender hoher Qualität der Versorgung finanziell stabilisiert werden. Dabei spielt zukünftig die Gesundheitsprävention eine große Rolle. Sie soll, neben der Heilung, der Pflege und der Rehabilitation zur vierten Säule in der Gesundheitspolitik ausgebaut werden.
Die schwarz-gelbe Koalition in Berlin hat im vergangenen Herbst eine „Gesundheitsreform“ beschlossen, die unsozial einseitig die Versicherten belastet: Kopfpauschale und damit das Ende der Solidarität, die Aufgabe der Parität und Vorkasse sind die Markenzeichen dieser neoliberalen GESUNDHEITSDEFORM.
Die SPD-Bundestagsfraktion lehnt diese Politik grundsätzlich ab. Viele Menschen sind tief verunsichert:
- Kann ich langfristig noch meine Gesundheitsversorgung bezahlen?
- Was bedeutet konkret die „Kopfpauschale“ für mich?
- Muss ich noch mehr für meine Medikamente bezahlen?
- Bekomme ich nur noch Arzttermine gegen Vorkasse?
Die SPD-Bundestagsfraktion fordert eine andere Gesundheitspolitik: „Die solidarische Bürgerversicherung“
Wir wollen alle Bürgerinnen und Bürger nach Ihrer Leistungsfähigkeit an der Finanzierung des Gesundheitssystems beteiligen.
Wohlhabende sollen nicht aussteigen sondern zur solidarischen Krankenversicherung beitragen.
Wir möchten den Dorstenerinnen und Dorstenern unsere Vorstellungen für eine solidarische und für alle bezahlbare Krankenversicherung vorstellen und laden Sie herzlich ein mit uns zu diskutieren:
am Dienstag, den 30.08.2011
um 18:00 Uhr
in der AWO- Begegnungsstätte Gladbeck-Brauck