Wunschdenken oder Wirklichkeit?
Die SPD hat es nicht einfach. Sie sagt vor der Wahl, was die Wählerinnen und Wähler von einem Bundeskanzler Martin Schulz und der SPD zu erwarten haben. Die Konkurrenz lehnt sich derweilen zurück und schweigt. Während Martin Schulz von nicht wenigen Journalisten ständig mit der Frage angegangen wurde, „Wofür steht denn Schulz?“, vermisst der aufmerksame Leser und TV-Konsument auch nur annähernd so eine kritische Fragestellung an Frau Merkel und Co.
Knapp 100 Tage vor der Bundestagswahl wird Martin Schulz heute beweisen, dass sein noch vor vier Monaten frenetisch gefeierter Satz „Ich will Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland werden“ kein Wunschdenken sondern die dringend erforderliche Alternative zu den konservativen Partein ist.
Es ist Zeit für mehr Gerechtigkeit! Es ist Zeit für Martin Schulz!
Dirk Hartwich, SPD-Ortsverein Dorsten-Rhade
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 25.06.2017
In der Dorstener Zeitung wurden heute (23.6.) die Pläne für den Bau eines Minaretts an der Moschee am Holzplatz in Hervest-Dorsten vorgestellt. Viel interessanter als der Artikel selber, waren allerdings die Reaktionen, die man unter dem Facebook-Beitrag der Dorstener Zeitung zu dem Thema lesen konnte.
Hier vermischten sich berechtigte Kritik (schließlich ist das ehemalige Postgebäude, in dem die Moschee untergebracht ist, denkmalgeschützt und Umbauten somit generell schwierig) mit rechten Sprüchen und Parolen. Mal wird gefordert, Menschen, die nach Deutschland ziehen, müssten sich hier anpassen und dürften nicht „alles so umbauen, dass es auch anderen Erdenbewohnern gefällt“ und mal wird der Stadt vorgeworfen, dass sie für den Bau von Minaretten Zeit und Geld hätte, aber nicht für die Reparatur von Straßen (was die Frage aufwirft, was ein privat finanziertes Minarett, mit kaputten Straßen zu tun hat).
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 24.06.2017
Paragraphenreiter
Immer wieder hat die Stadt in den letzten Jahren mehr Bürgerengagement gefordert, gerade auch im Bereich der Grünpflege. In Barkenberg gibt es nun einen Anwohner, der genau dies getan hat.
Aus einem verwilderten Bereich machte er einen griechischen Palmengarten, der auch in der Nachbarschaft viele Fans fand. Sein einziges Vergehen: Er betrat hierbei auch städtische Flächen; und da die Palmen nicht ins Grünkonzept passen, müssen sie nun versetzt werden.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 23.06.2017
Der Landtagsabgeordnete Michael Hübner reagiert auf den in der WAZ erschienen Artikel vom 21.06.2017 über die geplante Schließung von 60 Filialen in Westfalen. „Die Schließung von knapp der Hälfte der Filialen in Westfalen wäre ein herber Verlust für die örtlichen AOK-Versicherten und die Nähe zum Kunden bliebe aus meiner Sicht auf der Strecke.“, sagte der heimische SPD-Landtagsabgeordnete für Dorsten und Gladbeck.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 23.06.2017
Zum Koalitionsvertrag von CDU und FDP erklärt Daniela Jansen, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen in Nordrhein-Westfalen:
„Konkrete Zusagen bei der Frauen- und Familienpolitik? Nicht mit CDU und FDP in NRW. Der Koalitionsvertrag von Schwarz-Gelb bleibt bei diesem wichtigen Thema mehr als vage. Die Ankündigung, eine „zielgerichtete Frauenförderung“ für Frauen in Führungspositionen schaffen zu wollen, ist ebenso unkonkret wie das Vorhaben, einen „Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern“ erstellen zu wollen. Im Bereich der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen gibt es lediglich das dürre Bekenntnis, dass für das Netz der Frauenhäuser in NRW eine solide Finanzierung sichergestellt werden soll. Auch die wichtige Arbeit der Schwangerschaftsberatungsstellen, die weiter „unterstützt“ werden sollen, wird lediglich in einem Satz erwähnt. Die neue Landesregierung muss schnellstens alle geplanten Maßnahmen mit einem Preisschild versehen, damit klar wird, ob es bei Worthülsen bleibt oder vielleicht sogar Kürzungen in wichtigen Bereichen anstehen.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 23.06.2017