Zur öffentlich geführten Diskussion über den Umgang der SPD mit der Partei Die Linke nimmt Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender des SPD Stadtverband Dorsten, wie folgt Stellung:
Es hat am 3. Januar ein Gespräch zwischen Vertretern der SPD und der Partei Die Linke gegeben. „Auf Wunsch der Linken“ betont Hans-Willi Niemeyer. Hintergrund: bislang gibt es mit dem Amtsinhaber und dem rotgrünen Bürgermeister-Kandidaten Dr. Hans-Udo Schneider nur zwei Bewerber. Die Linke hat bislang noch nicht entschieden, ob sie einen eigenen Kandidaten ins Rennen schicken wird. Klar ist: jeder weitere Kandidat würde einen Sieg von Dr. Hans-Udo Schneider erschweren.
„Hans-Udo Schneider ist ein geeigneter Kandidat
für ganz Dorsten – für Wählerinnen und Wähler aller Dorstener Parteien“ ist Hans-Willi Niemeyer von den Führungsqualitäten und dem Wahlprogramm des Sozial- und Industriepfarrers überzeugt. Zusagen hat es nur eine gegeben: fair im Wahlkampf miteinander umzugehen. „Das sollte doch Normalität und eine Selbstverständlichkeit sein“ – so Hans-Willi Niemeyer.
In einer 10-Punkte-Stellungnahme fasst Hans-Willi Niemeyer die Haltung der Dorstener SPD zum Umgang zu den konkurrierenden Parteien zusammen:
- Die Dorstener SPD ist selbstbewusst und personell gut aufgestellt, um verantwortungsvoll, eigenständig für alle Dorstener Bürger zu arbeiten.
- Die Dorstener SPD will mit gutem Beispiel vorangehen, in einen fairen Wettbewerb mit den anderen Parteien um die besseren Ideen einzutreten.
- Die Dorstener SPD hat deutlich gemacht, um jeden Wähler argumentativ zu werben, auf keinen freiwillig zu verzichten.
- Die Dorstener SPD wird dabei überzeugen, auch aus konkurrierenden anderen Parteienlagern, Wähler für sich zu gewinnen.
- Die Dorstener SPD will neben der Kommunalwahl (Ratsmandate) auch die eigenständige Bürgermeisterwahl mit Dr. Hans-Udo Schneider gewinnen.
- Die Dorstener SPD hat dazu ausschließlich noch die Dorstener Partei Bündnis 90/Die Grünen überzeugt, gemeinsam für einen Bürgermeister Hans-Udo Schneider öffentlich zu werben.
- Die Dorstener SPD hat Signale weiterer Parteien, auch dabei sein zu wollen, zur Kenntnis genommen, aber selbstbewusst abgelehnt. Das schließt nicht aus, das deren Wähler sich für einen überzeugenden Bürgermeisterkandidaten Hans-Udo Schneider freiwillig entscheiden können.
- Die Dorstener SPD will ihr klares, eigenständiges Profil nicht verwässern und Irritationen vermeiden.
- Die Dorstener SPD hat zur Kenntnis genommen, dass die vorgelebte Fairness anderen Parteien gegenüber, nicht entsprechend beantwortet wird.
- Die Dorstener SPD wird dennoch nicht ihre klare Linie aufgeben und im Vorfeld der Kommunalwahl (7. Juni 2009) das Beste für Dorsten und seine Bürger anzustreben.