SPD betont: „Kalte Nahwärme“ ist preisgünstig und klimaschonend!

Umwelt


Michael Baune, Vorsitzender der SPD Dorsten.

Für Aufregung sorgte die kürzlich den Nutzern der „kalten Nahwärme“ in Wulfen zugestellte Mitteilung der EW (die Entwicklungsgesellschaft Wulfen ist Eigentümerin der Anlage), dass spätestens zum 30.09.2016 die Versorgungsverträge gekündigt werden. Damit stehen 117 Wohnungsinhaber im Heidbruch und Hetkerbruch plötzlich vor der Frage, wie sie zukünftig heizen sollen.
Beim „Kalten Nahwärmenetz“ wird aus einer zentralen Pumpstation aus größerer Tiefe warmes Wasser gefördert, von dort aus in 71 Wohneinheiten geleitet und dort mittels Wärmepumpen zur Beheizung genutzt. Die RWE als Betreiber der Anlage will die zentrale Pumpstation aus angeblich wirtschaftlichen Erwägungen im September 2016 abschalten.

Nach Auffassung von SPD Stadtverbandsvorsitzendem Michael Baune ist es falsch, von vornherein nur über die Abwicklung dieser Heiztechnik nachzudenken. „Bei der Kalten Nahwärme handelt es sich um eine innovative und zudem preisgünstige Technik, die sich hervorragend in das Dorstener Klimaschutzkonzept einfügen ließe. Anstatt eine solche Anlage vorschnell zu schließen, sollte vielmehr alles daran gesetzt werden, einen wirtschaftlichen Weiterbetrieb zu organisieren,“ so Baune.

Die Dorstener SPD begrüßt es daher ausdrücklich, dass die EW sich am morgigen Donnerstag mit den Nutzern an einen Tisch setzt, um auf der Grundlage belastbarer Kennzahlen zu prüfen, welche Alternativen es zur Stilllegung geben kann.
Vieles wird davon abhängen, wie viele der derzeitigen Nutzer bei der Stange bleiben, denn klar ist, die Anlage rechnet sich nur, wenn ausreichend Einheiten mit ihr versorgt werden.

Zudem betont SPD-Chef Baune: „Letztlich wird man auch die RWE nicht so einfach aus dem Boot lassen dürfen. Als wichtiger Vertragspartner der Stadt sehe ich auch dort eine Verantwortung, zumal sich gerade RWE auf die Fahnen geschrieben hat, nicht mehr nur in Großtechnologien ihr Heil zu suchen. In Barkenberg hätte die RWE die konkrete Chance, ein umweltfreundliches und zukunftsfähiges örtliches Versorgungsnetz weiter zu betreiben.“

 

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