
Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender der SPD Rhade.
„Damit habe ich nicht gerechnet“, so Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender der Rhader SPD zu Beginn der ersten Versammlung im neuen Jahr. Er meinte damit den überaus guten Besuch der Veranstaltung mit SPD-MdB Michael Gerdes und Michael Baune, dem designierten Bürgermeisterkandidaten aus den Reihen der Dorstener Sozialdemokraten.
Während die Teilnehmer von Michael Gerdes wissen wollten, wie die Große Koalition in Berlin läuft, war das Interesse bei Michael Baune eher auf die inhaltlichen und persönlichen Perspektiven der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 gerichtet.
Wir sind größer, jünger, weiblicher und lebendiger
Da in Berlin die Abgeordneten erst jetzt mit der Arbeit beginnen, konnte Gerdes noch keinen Tätigkeitsbericht vorlegen. Stattdessen erläuterte er die Zusammensetzung des Kabinetts und seine eigene positive Vernetzung mit vielen Ministern und Staatssekretären. Wahrscheinlich wird Michael Gerdes künftig direkt im Ausschuss „Arbeit und Soziales“ mitgestalten, ohne sein bisheriges Engagement für Wissenschaft und Energie einzuschränken. „Ich will ganz besonders in unsere Kommunen hineinhören und ihre Interessen nachdrücklich in Berlin vertreten“, so seine Kernaussage. Dass die SPD-Fraktion größer, jünger, weiblicher und lebendiger geworden ist, bezeichnete er als große Chance, auch als Koalitions-Regierungspartei eigene Akzente zu setzen. Hier sprach er besonders die Themenbereiche Rente, Gesundheit und Pflege an. Kritische Nachfragen zum Spielraum eines Abgeordneten, lösten eine engagierte Diskussion über den Berliner Politikbetrieb aus.

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