Pflege der städtischen Grünanlagen wird heftig kritisiert

Kommunalpolitik


So sahen die Pflegemaßnahmen in Rhade aus. In Wulfen wurden gleich die Wurzeln mit herausgerissen.

Städtische Grünanlagen müssen gepflegt werden. Die Verwaltung beauftragt dazu sogenannte Fachfirmen. Der Arbeitsauftrag wird zuvor abgestimmt und ist Grundlage eines Vertrages. So weit so gut.

An mehreren Stellen des Stadtgebietes zeigen sich Anwohner entsetzt darüber, dass anstatt einer behutsamen Landschafts- und Grünpflege, „Tabula rasa“ angewendet wird und eine Mondlandschaft zurückbleibt. Nicht wenige sprechen den beauftragten Firmen die Qualifikation für diese städtischen Aufträge inzwischen ab.

Zur Erinnerung: In Rhade war es die Grünanlage am Schlehenweg, jetzt ist in Wulfen-Barkenberg selbst das gepflegte private Grün der Anlieger des Napoleonweges dem unsensiblen Maschineneinsatz zum Opfer gefallen. Wurde der „Fall Rhade“ noch von der Pressesprecherin „abgewiegelt“, wird die Maßnahme in Wulfen länger andauernde Diskussionen auslösen. Das ist gut so. Eine Anregung an die Verwaltung: Günstige Auftragsvergabe ist das Eine, Controlling der durchgeführten Maßnahmen unverzichtbar. Mit allen Konsequenzen.

 

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