NRW hat bereits 47 kommunale Integrationszentren geschaffen

MdB und MdL


Hans-Peter Müller, Landtags-Abgeordneter für Dorsten (Nord).

"2013 war für die Integration von Einwanderern und die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Nordrhein-Westfalen ein erfolgreiches Jahr", erklärt der stellvertretende SPD-Kreisverbandsvorsitzende Andreas Becker MdL im Namen der fünf SPD-Landtagsabgeordneten aus dem Kreis Recklinghausen. Auf der Grundlage des im Vorjahr verabschiedeten Landesintegrationsgesetzes habe die Landesregierung inzwischen in 47 Kreisen und kreisfreien Städten ein Nein zu flächendeckendes Netz von kommunalen Integrationszentren aufgebaut.

Vor eineinhalb Jahren hatte die NRW-Landesregierung sich mit dem Teilhabe- und Integrationsgesetz verpflichtet, die Integration in Nordrhein-Westfalen voran zu treiben. Herzstück des Gesetzes war und ist die Errichtung von Kommunalen Integrationszentren in allen 53 Kreisen und kreisfreien Städten. Dieses Angebot wird von den Kommunen sehr gut angenommen: Innerhalb von nur eineinhalb Jahren sind bereits 47 von 53 Kommunalen Integrationszentren errichtet worden.

Auch der Kreis Recklinghausen partizipiert an dieser Entwicklung. Bereits am 16. Mai 2013 wurde die Landesfinanzierung für das Kommunale Integrationszentrum im Kreis Recklinghausen von der Landesregierung bewilligt.

Das NRW-Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales fördert jeweils 3,5 Personalstellen, das Schulministerium stellt ergänzend jeweils zwei Lehrkräfte für die Arbeit eines Zentrums zur Verfügung. Die Kommunalen Integrationszentren sollen zum einen die Zusammenarbeit verschiedener Ämter und Einrichtungen optimieren und zum anderen den wichtigen Bereich der Integration durch Bildung stärken. Das NRW-Integrationsministerium investiert jährlich insgesamt 9,83 Millionen Euro in die Kommunalen Integrationszentren; das Schulministerium weitere Mittel für über 100 Abgeordnete Lehrkräfte.

Das Kommunale Integrationszentrum im Kreis Recklinghausen wird in den beiden kommenden Jahren besondere Akzente setzen bei der Förderung der „Interkulturellen Öffnung“ der Fachbereiche Schule/Jugend und Familie. Dabei geht es u.a. um die Optimierung der Netzwerkarbeit der Akteure und um die Erarbeitung eines künftigen Integrationskonzeptes und der Etablierung einer durchgängigen Sprachbildung, vorrangig im Elementarbereich, durch anerkannte Elternbildungsprogramme. Als weitere Aufgabe wurde die Beratung und Beschulung von Seiteneinsteigern festgelegt.

"Mit der Etablierung der kommunalen Integrationszentren in der Fläche nimmt NRW bundesweit eine Vorreiterrolle ein", freuen sich Eva Steininger-Bludau, Hans-Peter Müller, Carsten Löcker, Michael Hübner und Andreas Becker.

 

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