Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender des SPD Stadtverbands Dorsten. Meine sehr geehrten Damen und Herren,
liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Freunde und Sympathisanten der SPD,
ich begrüße Sie und Euch sehr herzlich an diesem Sonntagmorgen und danke für Ihr und Euer Interesse an der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, SPD.
Ich freue mich, dass auch der Bürgermeister Lambert Lütkenhorst, sowie die Vertreter der CDU ……. und FDP ……. und der Grünen ……unserer Einladung gefolgt sind. Vielen Dank und herzlich willkommen.
Die SPD hat übrigens in 148 Jahren ihres Bestehens eindrucksvoll und nachhaltig bewiesen, dass Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität nicht nur programmatische Schönwetter-Aussagen sind.
Der Praxistest im Alltag in diesem langen Zeitraum, war, vor allem durch den idealistischen Einsatz vieler unentgeltlich und ehrenamtlich arbeitender Mitglieder, erfolgreich. Früher wie heute.
Darauf sind wir stolz. Wir dürfen, nein wir müssen daher auch immer wieder selbstbewusst an die vielen Persönlichkeiten unserer Partei und ihr Wirken erinnern.
Das, was auf der Leinwand vorher zu sehen war, ist nur ein kleiner Ausschnitt aus unserer langen, großen Geschichte. Aber unglaublich eindrucksvoll. Das wird uns motivieren, da weiter zu machen, wo unsere Vorbilder aufgehört haben.
Mein Dank geht an dieser Stelle an alle in unserer Partei, die diesen Neujahrsempfang so toll vorbereitet haben.
Die SPD ist also auf allen Ebenen der Garant für Kontinuität, für Seriosität und für einen Fortschritt, der keinen zurück lässt.
Und so freue ich mich heute besonders, neben Ihnen und Euch, die Repräsentanten unserer Partei begrüßen zu können, die in Berlin, Düsseldorf und auch hier in Dorsten Verantwortung tragen.
Ich begrüße Michael Gerdes, unseren Bundestagsabgeordneten sehr herzlich. Michael Gerdes ist mit dem Slogan angetreten, einer von uns zu sein. Ich bestätige dir heute, Michael, dass dein Slogan voll zutrifft und wir dankbar sind, dich in Berlin zu wissen.
Ich begrüße Frank Schwabe Bundestagsabgeordneter für Castrop-Rauxel, Waltrop und Recklinghausen.
Er Ist in seiner Eigenschaft als Kreisverbands Vorsitzender
der SPD hier zu Gast.
Ich hoffe, er wird nach dieser Veranstaltung sagen :
Die SPD Dorsten ist gut aufgestellt.
Ich begrüße Michael Hübner, unseren Landtagsabgeordneten sehr herzlich.
Auch Michael ist einer von uns. Er hat in kurzer Zeit die Nähe zu den Dorsterinnen und Dorstenern gefunden, Sachkenntnis in Detailfragen bewiesen und uns mit Rat und Tat begleitet. Herzlich willkommen.
Ich begrüße Heinz Denniger, unseren stellvertretenden Bürgermeister und Friedhelm Fragemann, unseren Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat. Beide zeigen täglich eindrucksvoll, dass erfolgreiche Kommunalpolitik nur möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen. Damit will ich auch unsere 8 Ortsvereinsvorsitzenden einbeziehen, die flächendeckend in Dorsten die Gesichter der SPD sind. Stellvertretend für alle nenne ich Julian Fragemann, in dessen Ortsvereinbezirk wir uns hier in der schönen Petrinumaula befinden.
Auch euch rufe ich ein Willkommen zu.
Was wäre Dorsten ohne sein breitgefächertes und äußerst lebendiges Vereinswesen? Heute wollen wir das Akkordeonorchester Rhade stellvertretend für alle Dorstener Vereine in den Mittelpunkt rücken. Wir sehen sie hier auf der Bühne und haben uns an ihrer erfrischenden Musik erfreut. Sie werden unseren Neujahrsempfang noch weiter begleiten. Herzlich Dank in unser aller Namen.
So, jetzt möchte ich meine persönliche Begrüßung langsam abschließen.
Alle, die jetzt nicht persönlich genannt wurden, bitte ich um Verständnis. Sie alle sind wichtig und willkommen. Ohne Ausnahme.
Aber unseren heutigen Ehrengast muss ich natürlich besonders hervorheben.
Aus Düsseldorf ist zu uns Marc Herter gekommen. Marc Herter ist nicht nur Mitglied des SPD-Landesvorstands und Präsidiums, sondern auch kommunalpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Marc Herter ist in Hamm zu Hause. Dort führt er schon seit 2001 die SPD-Ratsfraktion. Und wer sich mit Marc Herters politischem Lebenslauf beschäftigt, weiß, dass er lange Jahre auch der NRW-Landesvorsitzende der Jusos war.
Für mich sind Marc Herter und auch Michael Hübner ein gelungenes Beispiel für den eingeleiteten Generationswechsel in der SPD.
Marc, ich heiße dich herzlich in Dorsten willkommen.
Natürlich sind wir gespannt, was du uns heute auf unsere drängende, provokative Frage „Sind wir noch zu retten?“, zu sagen hast.
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen:
Bei dieser Frage geht es nicht um den Zustand der SPD, sondern um die katastrophalen Kommunalfinanzen.
Nach den jetzt folgenden Grußworten, wird Friedhelm Fragemann zu diesem Thema den ersten Aufschlag machen. Dann hast Du, Marc, Gelegenheit uns heute hoffnungsvoll zu stimmen und Wege aus der Krise aufzuzeigen.
Mein heutiges Versprechen gegenüber unserer Stadt, ihren Bürgerinnen und Bürgern lautet:
- Wir wollen mit Ihnen und Euch gemeinsam aus dem Tal der Tränen herauskommen. Dorsten ist vielfältig, schön, liebens- und lebenswert.
- Wir erkennen ganz klar, dass das nur durch mehr Bürgerbeteiligung geht. Die Betonung liegt auf Beteiligung und nicht nur auf Bürgerinformation.
Das was vor 3Tagen der neue Arbeitskreis Rahmenplanung Rhade mit CDU Und FDP Mehrheit beschlossen hat, nämlich nichtöffentlich zu tagen, zeigt
- eindrucksvoll, warum wir uns hier so klar positionieren müssen. Ein unglaublicher Vorgang.
- Wir werden unter anderem Hervest-Dorsten dabei uneingeschränkt unterstützen, damit der eingeleitete, gewaltige Strukturwandel eine Erfolgsgeschichte wird.
- Wir nehmen das Wort unserer Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sehr ernst und werden dafür kämpfen, dass alle Kinder die gleichen Chancen auf Bildung erhalten. „Kein Kind darf zurückgelassen werden“, soll für uns Programm der nächsten Jahre sein.
- Wir haben die demografische Entwicklung Dorstens fest im Blick. Wir gehen aber positiv an diese Herausforderung heran und wollen die Chancen dieser nicht aufzuhaltenden Entwicklung gemeinsam mit allen Gruppen und Vereinen in den Mittelpunkt unseres Handelns stellen. Ich freue mich ganz besonders, heute auch den Vorsitzenden des Seniorenbeirats Friedhelm Ashoff zu begrüßen.
- Wir haben verstanden. Das ist unsere Überschrift, eine kommunale Energiewende einzuleiten. Der auslaufende Konzessionsvertrag bietet die einmalige Chance, alle Optionen eines Umsteuerns gemeinsam zu diskutieren und die nötigen Beschlüsse im Rat zu fassen.
- Wir müssen aber nicht nur die Energiewende einleiten, sondern uns auch dafür uneingeschränkt einsetzen, dass der politische Generationswechsel gelingt. Frischer Wind tut allen Parteien gut. Der Jugend gehört die Zukunft. Wer das nicht verstanden hat oder verstehen will, wird sich als erster auf der Verliererstraße wiederfinden.
Ich möchte meine Begrüßung mit dem Hinweis schließen, dass die Dorstener SPD zu den eben genannten kommunalen Politikfeldern gleichnamige Arbeitskreise gebildet hat. Seit Monaten arbeiten hier viele Mitglieder nicht nur unserer Partei äußerst engagiert und hochpolitisch.
Noch in diesem Monat werden wir auf einem Dorstener SPD-Parteitag die Ergebnisse breit diskutieren und entsprechende Beschlüsse fassen.
Ich möchte heute wiederum alle dazu einladen, sich zu beteiligen, sich einzubringen, kurz: Flagge zu zeigen.
Wir können es uns in Dorsten weder leisten, Hahnenkämpfe zu führen noch an Prinzipientreue zu „sterben“.
Lasst uns Dorsten gemeinsam weiter entwickeln.
Alle Parteien sollten sich an dem Wettbewerb der Ideen offen und kreativ beteiligen. Offen heißt auch, sich zu öffnen.
Unsere Bürgerinnen und Bürger werden das respektieren.
Die Dorstener SPD wird mit gutem Beispiel auch 2011 vorangehen.
Glück Auf Dorsten!