Michael Hübner, Landtagskandidat für den Dorstener Süden. "Ich danke Euch für Euer Vertrauen" - so kurz faßte sich Michael Hübner nach seiner Wahl zum Landtagskandidaten. Für den 36jährigen Gladbecker stimmten auf der Wahlkreisdelegiertenkonferenz in Gladbeck 33 Delegierte, auf Mandatsinhaber Wolfgang Röken (65) entfielen 26 Stimmen.
In den Wochen zuvor hat Michael Hübner deutlich mehr gesprochen, er stellte sich und seine politischen Schwerpunkte bei allen Ortsvereinen vor. Ganz oben auf seiner Prioritätenliste: Die kommunalen Finanzen. Die Städte in NRW sind vom Land unterfinanziert, das weiß Hübner aus eigener politischer Erfahrung als Vorsitzender der SPD-Fraktion im Gladbecker Rat. Mangels Geld drohen die Städte handlungsunfähig zu werden. Hübner will sich im Landtag für eine gerechte Gemeindefinanzierung einsetzen.
Schwerpunkt 2 - der Strukturwandel. "Der ist immer noch nicht abgeschlossen" - die Lage ist ernst. Neue Arbeitsplätze braucht unsere Region - Hübner sieht in der Gesundheitswirtschaft eine Perspekte. Schon heute arbeiten hier 52.000 Menschen, Tendenz: weiter ansteigend.
Schwerpunkt 3 - Bewegung in den Wahlkreis bringen. Und zwar durch einen Ausbau der B 224. Diese gerade für Dorsten wichtige Fernstraße (Zubringer zur A2) ist chronisch verstopft. Wird diese Straße ausgebaut, dann wird auch Dorsten als Standort für Betriebe attraktiver.
Michael Hübner ist nicht in ganz Dorsten wählbar - Dorsten ist bei der Landtagswahl in eine südliche und eine nördliche Hälfte geteilt. Zusammen mit Gladbeck bilden die Stadtteile Holsterhausen, Hervest-Dorsten, Altendorf-Ulfkotte, Altstadt, Hardt, Östrich und die Feldmark den Wahlkreis 71. Übrigens - bei der Landtagswahl 2010 haben die Wählerinnen und Wähler zum ersten Mal zwei Stimmen. Wie bei der Bundestagswahl können sie dann mit der einen Stimme ihren Kandidaten und mit der anderen Stimme ihre Partei wählen.