Dirk Schult, SPD-Sprecher im Kulturausschuß. Über den Beitrag des Kulturamtes zum Haushaltssanierungsplan stimmte der Kulturausschuß in seiner jüngsten Sitzung ab. Es sind vergleichsweise kleine Beiträge, die der ohnehin kleine Kulturetat einbringen kann. Die wichtigsten Entscheidungen:
- Umzug der Musikschule in das Gebäude des Gymnasium Petrinums; das bisherige Schulgrundstück soll verkauft werden
- Verzicht auf die 6 Kammerkonzerte pro Jahr
- die Teilnahmegebühren für VHS-Kurse werden in zwei Stufen angehoben
- die Eintrittspreise für die städtischen Kleinkunst- und Theaterveranstaltungen steigen (bei Kindern um 1 Euro, für Erwachsene um 2 Euro)
Stichwort Musikschule: Die Musikschule ist nun gefordert, ein Zukunftskonzept vorzulegen. Die Musikschule soll erhalten bleiben, dazu bekannte sich u. a. auch der Bürgermeister, aber der Zuschußbedarf muß dauerhaft gesenkt werden. Erste Einsparungen sind 2016 bzw. 2017 zu erwarten, dann scheiden zwei Mitarbeiter altersbedingt aus (aktuelle Stellenzahl: 4,7).