Kalte Nahwärme muss erhalten bleiben – Michael Baune bezieht Position

Umwelt


Michael Baune, SPD-Bürgermeister-Kandidat.

„Die ‚Kalte Nahwärme‘ ist umweltschonend, preisgünstig und passt hervorragend in das Dorstener Klimaschutzkonzept. Ich werde mich dafür einsetzen, dass diese innovative Wärmeversorgung weiter bestehen bleibt, oder der Kreis der Nutzer sogar noch ausgeweitet werden kann. RWE und Entwicklungsgesellschaft Wulfen dürfen sich nicht aus ihrer Verantwortung stehlen.“ Dies erklärte SPD-Bürgermeisterkandidat Michael Baune im Anschluss an eine Bürgerversammlung im Gemeinschaftshaus Wulfen am Donnerstag, den 6. Februar, in der über die Kündigung der Versorgungsverträge zum 30. 9. 2016 diskutiert wurde.

Eingeladen hatte eine Gruppe betroffener Anwohner und mehr als hundert Teilnehmer fanden sich im Gemeinschaftshaus ein, darunter Vertreter der Entwicklungsgesellschaft Wulfen (EW) und der Energie Agentur NRW. Dessen Vertreter Sven Kersten formulierte unmissverständlich: „Sie beschreiten hier schon den goldenen Weg, lassen Sie sich davon nicht abbringen.“ Rund 120 Wohnungsinhaber im Heidbruch und Hetkerbruch wären von der Kündigung betroffen. Allerdings werde vieles davon abhängen, wie viele der derzeitigen Nutzer bei der Stange bleiben, so Baune, „denn klar ist, die Anlage rechnet sich nur, wenn eine ausreichende Zahl von Einheiten mit ihr versorgt wird.“

Umso wichtiger ist es, dass nun zeitnah für die Betroffenen Klarheit geschaffen wird. RWE signalisiert derweil Gesprächsbereitschaft. Das gilt es umgehend zu nutzen, um sie zu konkreten Aussagen zu bewegen.

Beim „Kalten Nahwärmenetz“ wird aus einer zentralen Pumpstation aus größerer Tiefe warmes Wasser gefördert, das von dort aus in die Wohneinheiten geleitet und mittels Wärmepumpen zur Beheizung genutzt wird. Entwicklungsgesellschaft und RWE als Betreiber der Anlage wollen die zentrale Pumpstation aus „wirtschaftlichen Erwägungen“ im September 2016 abschalten.

Die Versammlung verabschiedete eine Petition an die Entwicklungsgesellschaft Wulfen, in der der Erhalt der „Kalten Nahwärme“ gefordert wird.

„Anstatt eine solche Anlage vorschnell zu schließen, sollte vielmehr alles daran gesetzt werden, einen wirtschaftlichen Weiterbetrieb zu organisieren“, appellierte der Bürgermeisterkandidat an die Beteiligten und sagte allen Betroffenen seine Unterstützung zu.

 

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