
Friedhelm Fragemann, Vorsitzender der SPD-Fraktion.
Mit den Stimmen der SPD-Fraktion lehnte der Schulausschuß die Schließungspläne der Verwaltung ab. Die Grundschule Deuten und die Wichernschule in Hervest-Dorsten sollten geschlossen werden, um Geld zu sparen.
Das Nein der SPD begründet Friedhelm Fragemann, der SPD-Fraktionsvorsitzende: "Nach den Prognosen gibt es für beide Schulen in den nächsten Jahren ausreichend Schülerinnen und Schüler. Die Politik hat erst vor kurzem die Bildung von Verbundschulen beschlossen, damit alle Schulstandorte erhalten bleiben können. Die Eltern müssen sich darauf verlassen können. Außerdem würden durch die Schließung von Grundschulen, wie z. B. in Deuten, die Ortskerne verwaisen. Das Gegenteil ist richtig, wir müssen uns überlegen, wie wir die Schulstandorte ausbauen können in Richtung Kommunikations- und Begegnungszentren."
Ob alle Schulstandorte in Zukunft erhalten bleiben können, das hängt aber auch vom Eltern-Willen ab. Klar ist, die Schülerzahlen sinken, da hängt es an einzelnen Schulen von jedem einzelnen Kind ab, das dort angemeldet wird - oder eben nicht. Die Johannes-Schule an der Marler Straße ist ein Beispiel dafür - auch dieser Standort sollte über die Verbund-Lösung erhalten bleiben, zu viele Eltern meldeten ihre Kinder jedoch von dieser Schule ab. Die Konsequenz: Die Johannes-Schule wurde geschlossen.

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