
"Es ist meines Erachtens keine freiwillige Leistung, sondern müsste eine Pflichtaufgabe der Kommune sein, in den Schulen für Sauberkeit zu sorgen. Schüler und Lehrer haben ein Grundrecht darauf, dass die Stätte, an der man lebt und arbeitet, auch entsprechend vernünftig gestaltet ist", äußert sich SPD-Ratsmitglied Friedhelm Fragemann jetzt zu der WAZ-Berichterstattung in der Dienstagsausgabe "Streichen ja - putzen nein", bei der es unter anderem um Sauberkeit an Schulen ging.
"Ohne die Hilfsmaßnahmen von Schülern, Eltern und Lehrern würden unsere Schulen verwahrlosen", weiß der Politiker nicht zuletzt aus eigener Erfahrung als Pädagoge.
Gerade im Hinblick auf die anstehenden Neuverhandlungen über Reinigungsverträge sei er froh, so Fragemann, "dass das Thema mal in voller Breitseite aufgegriffen wurde". Bisher sei die Privatisierung dieser Aufgaben "mit immer weniger Kräften, die immer mehr Quadratmeter machen müssen, verbunden". Friedhelm Fragemann: "Wenn man sich das Ergebnis ansieht, war der Weg, den wir mit der Privatisierung beschritten haben, der falsche. Deshalb sollten wir bei der Neuausschreibung Ende März genau darauf achten, dass der Standard nicht noch weiter heruntergefahren wird." (WAZ vom 04.03.2009)

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