
In Duisburg demonstrierten Samstag rund 10.000 Menschen gegen den israelischen Militäreinsatz im Gaza-Streifen – ihr in der Verfassung garantiertes Recht. Entlang der Strecke des Demonstrationszuges hängten zwei Bewohner eines Hauses zwei Fahnen des Staates Israel an ihren Balkon bzw. an ihr Fenster – ihr in der Verfassung garantiertes Recht.
Aus der Menge der Demonstranten wurde das Haus mit Gegenständen und Steinen beworfen – klares Unrecht. Die Polizei reagierte. Aber leider nicht mit Entfernung der Randalierer, sondern durch gewaltsames Entfernen der Fahnen. In einem Fall wurde sogar die Wohnung aufgebrochen – klares Unrecht und Verletzung der in der Verfassung garantierten Rechte auf freie Meinungsäußerung und Unverletzbarkeit der Wohnung.
Zu diesem demokratischen Skandal nahm Friedhelm Fragemann, amtierender Vorsitzender des deutsch-israelischen Freundeskreises, Stellung. Klare Worte – abgedruckt in der Ausgabe der WAZ vom 14.01.2008:

Mitglied werden

