Fracking: SPD fordert Sicherheit für das Trinkwasser

Umwelt


Michael Baune, Vorsitzender der SPD Dorsten.

Nicht nur innerhalb der SPD Dorsten wird das Thema Fracking immer dringender diskutiert. Hierbei spielt die Sorge um die Sicherung des Trinkwassers für die heutige und zukünftige Generationen eine zentrale Rolle.
Mit Unverständnis reagiert daher der Dorstener SPD-Chef Michael Baune auf die plötzliche Aktivität der Bundesregierung in Sachen Fracking. „Ohne Not und ohne neue Fakten auf den Tisch zu legen, die beweisen könnten, dass die Gewinnung von Schiefergas für die Trinkwasservorkommen ungefährlich ist, betreibt sie die Einbringung eines Gesetzes mit dem Ziel, die Genehmigung der Gasförderung mittels Fracking zu erleichtern.“
„Die Schwarz-Gelbe Bundesregierung will hier wohl noch vor der Bundestagswahl Fakten schaffen, und die Länder so vor vollendete Tatsachen stellen,“ befürchtet Rainer Walter, einer der Sprecher des Arbeitskreises „Energie, Klima, Umwelt“ der Dorstener SPD.

Zum Glück regt sich allerdings Widerstand in den Ländern. Die SPD-geführte Landesregierung in NRW hat ein Moratorium beim Fracking verfügt, mit dem Ziel, erst einmal alle offenen Fragen zu klären. Ganz wichtig dabei: Die Unternehmen müssen gezwungen werden, eine Liste offenzulegen, in der alle zum Einsatz vorgesehenen Chemikalien offengelegt werden.
Die Argumentation der Facking-Befürworter ist bisher höchst zweifelhaft. „Exxon-Mobile und andere wittern ein Geschäft und Frau Merkel betätigt sich als Steigbügelhalter der Konzerne,“ so Baune und er fragt entrüstet: „Will man wirklich ohne eingehende Prüfung die Bevölkerung der unkalkulierbaren Gefahr aussetzen, unser wichtigstes Nahrungsmittel -das Trinkwasser- auf ewig zu verseuchen?“
Die SPD Dorsten lehnt die Förderung von Schiefergas mittels Fracking ab. Auf dem Gebiet der Stadt Dorsten findet man eine große Zahl von Haushalten und landwirtschaftliche Betriebe, die ihre Wasserversorgung durch eigene Brunnen sicherstellen. Schon allein deshalb verbietet sich hier der Einsatz dieses riskanten Verfahrens.
„Für uns hat die Gesundheit der Bürger und der Schutz der Umwelt Vorrang vor den kommerziellen Interessen einiger Großkonzerne“, erklären Rainer Walter und Michael Baune gemeinsam und ergänzen: „ Daher werden wir Aktionen zum Schutz des Trinkwassers und zur Verhinderung von „Fracking“ weiter unterstützen. (Michael Baune)

 

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