Dorstens Schullandschaft wird sich ändern

Schule und Bildung


Dirk Schult, Vorsitzender der SPD Holsterhausen.

Der demographische Wandel hat bereits eingesetzt. Auf der einen Seite wird unsere Gesellschaft immer älter, auf der anderen Seite immer kleiner. Das bekommen schon jetzt Dorstens Schulen zu spüren. Die Schülerzahlen sinken. Eines steht dabei heute schon fest: Dorstens Schullandschaft wird sich ändern.

Im Grundschulbereich könnten die Änderungen noch moderat ausfallen. Durch die Schaffung von Grundschulverbünden und gelockerte Vorgaben der Landesregierung (Duldung sog. Zwergschulen) könnte auch in Zukunft der Bestand mindestens einer Grundschule in jedem Stadtteil gesichert sein. KÖNNTE – denn die Eltern haben hier fast schon das letzte Wort. Es kommt auf ihr Anmeldeverhalten an, wie das Beispiel der Johannesschule zeigt. Ursprünglich sollte die Grundschule an der Marler Straße zusammen mit der Hardter Pestalozzischule und der Östricher Wilhelm-Lehmbruck-Schule einen Verbund bilden. Nachdem viele Eltern aber ihre Kinder von der Johannesschule abmeldeten, wird diese Grundschule nun geschlossen.

Gravierender und beinahe unausweichlich werden die Änderungen jedoch im Bereich der weiterführenden Schulen ausfallen. Noch gibt es in Dorsten 2 Gymnasien, eine Gesamtschule, 3 Realschulen, 3 Hauptschulen sowie die verschiedenen Förderschulen. Wie lange noch?

Verstärkt wird der demographische Effekt durch das Anmeldeverhalten der Eltern. Das bekommt nun die Laurentiusschule zu spüren. Die Lembecker Hauptschule genießt einen guten Ruf, viele Schülerinnen und Schüler verlassen die Schule nach der 10. Klasse mit einem Ausbildungsberuf. Und dennoch wurden für das neue Schuljahr nicht genügend Kinder angemeldet, um eine 5. Klasse bilden zu können... Sinkende Anmeldezahlen melden auch die anderen Dorstener Hauptschulen.

Vor diesem Hintergrund stellt sich fast schon zwangsläufig die Frage: Wann kommt die erste Sekundarschule in Dorsten? Einen möglichen Standort gäbe es schon – das Schulzentrum an der Pliesterbecker Straße. Aber – wollen Eltern diesen Schultyp überhaupt für ihre Kinder? Oder ist eine zweite Gesamtschule nicht die bevorzugte Lösung?

Viele offene Fragen. Aber klar ist schon heute: Die Kommunalpolitik muß Antworten auf diese Fragen finden. Der demographische Wandel zwingt dazu. Dabei sind aber die Eltern zwingend zu beteiligen.

 

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