Dichtheitsprüfung: Bürger nicht stärker belasten

Umwelt

Friedhelm Fragemann
Friedhelm Fragemann, SPD-Fraktionsvorsitzender.

„Die größte Gefahr für unser Trinkwasser geht von der Agrarindustrie aus“ bezieht SPD-Fraktionsvorsitzender Friedhelm Fragemann in der aktuellen Diskussion um die Dichtheitsprüfung klare Position. „Es kann doch einem Rhader Hauseigentümer nicht klar gemacht werden, warum er seinen Hausanschluß prüfen lassen muß – und nebenan verklappt die Agrarindustrie Gülle auf ihren Feldern“. Fragemann weiter: „Wir werden auf keinen Fall die Dorstener Hauseigentümer stärker belasten, als es das Land fordert“. Der SPD-Fraktionsvorsitzende begrüßt in diesem Zusammenhang die Klarstellung der Verwaltung, daß in zentralen Bereichen von Dorsten (z. B. Hardt) doch keine Dichtheitsprüfung notwendig ist, erinnert aber an den ersten Gesetzentwurf der abgewählten CDU-/ FDP-Landesregierung. „Da wurden nicht nur in Wasserschutzgebieten, sondern überall Dichtheitsprüfungen gefordert.“.

Zwar hat die Verwaltung mehrfach klar gemacht, daß sie den Nachweis einer durchgeführten Dichtheitsprüfung nicht einfordern wird – „aber diese Praxis bietet den Hauseigentümern keine Rechtssicherheit“ – so der SPD-Bürgermeister-Kandidat Michael Baune.

 

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