Bericht aus Berlin: Was tun im Fall Griechenland?

MdB und MdL


Michael Gerdes, Dorstens Bundestagsabgeordneter.

Liebe Leserin, lieber Leser,

was tun im Fall Griechenland? Eine Frage, die die Sitzungswoche des Bundestages klar dominiert hat. Eine Sondersitzung jagte die nächste. Wir haben lange und intensiv, aber auch kontrovers diskutiert, zumal sich keiner von uns die Entscheidung leicht gemacht hat. Welche Auswirkung hat die griechische Krise auf die europäische Wirtschaft? Was würde ohne unsere Hilfe passieren? Eines ist klar: Die finanzielle Unterstützung Griechenlands liegt unmittelbar in unserem eigenen Interesse. Es geht darum, die Stabilität des gesamten Euroraumes zu sichern. Die deutsche Wirtschaft profitiert stark von der Nachfrage aus Südeuropa, also auch aus Griechenland.
In der Bottroper WAZ war am Donnerstag über meine Zustimmung zur Griechenlandhilfe zu lesen. Nun habe ich mich bei der endgültigen Abstimmung enthalten, wie die meisten meiner Fraktionskollegen. Im Grundsatz bleibe ich dabei, dass es richtig ist, Griechenland Kredite zu gewähren. Aber nicht frisches Geld allein wird die Krise beenden. Wir brauchen flankierende Maßnahmen, um den Finanzsektor stärker zu regulieren und ihn an den Kosten der Krise zu beteiligen. Solche Maßnahmen sieht die derzeitige Bundesregierung nicht vor, deshalb haben wir dem Gesetz nicht zugestimmt.
Unsere Enthaltung ist keine Absage an die Griechen oder den Euro, sondern eine Ablehnung der Politik von Schwarz-Gelb. Wieder einmal hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel vor der FDP „geduckt“ und verzichtet auf schärfere Regeln für die Finanzindustrie. Der Kanzlerin fehlt es an Visionen und Mut, die Märkte besser zu kontrollieren. Mit ihrer Hinhalte-Taktik hat sie die Finanzspekulanten eher ermutigt, als ihnen das Handwerk zu legen. Am Ende zahlen wir alle die Zeche und nicht diejenigen, die durch manipulative Finanzgeschäfte und falsch beurteilte Wertpapiere die Krise herbei geführt haben.

Mit freundlichem Gruß aus Berlin

Michael Gerdes

Hilfe für Griechenland:
Banken beteiligen und Spekulationen unterbinden

Die SPD-Bundestagsfraktion unterstützt das internationale Rettungspaket und die deutsche Beteiligung daran, hält aber eine reine Kreditermächtigung für nicht ausreichend, um die Stabi¬lität der Eurozone nachhaltig zu gewährleisten. Aus diesem Grund hat sich die SPD-Bundes¬tagsfraktion am 7. Mai bei der Abstimmung zur 2./3. Lesung des Gesetzentwurfs eines Wäh¬rungsunion-Finanzstabilitätsgesetzes der Stimme enthalten.

Von entscheidender Bedeutung sind für uns in dieser überaus dramatischen Lage eine dauer¬hafte Beteiligung des Finanzsektors an den Kosten der Krise und eine wirksame Eindämmung der immer neuen Spekulationswellen. Deutschland soll sich in den kommenden drei Jahren mit insgesamt rund 22 Milliarden Euro an dem Rettungspaket für Griechenland beteiligen. Im Jahr 2010 sollen zunächst 8,4 Milliarden Euro fließen.

Wir Sozialdemokraten wollen auch durch deutsche Beiträge den Euro stabil halten. Es ist wich¬tig, schnell und verantwortlich zu handeln, denn wir brauchen Klarheit, um den Spekulanten Einhalt zu gebieten. Aber wir wollen darüber hinaus, dass diejenigen, die verantwortlich sind für die Krise, die Kosten tragen. Deshalb fordern wir von der Bundesregierung drastische Schritte, um in Europa gemeinsam mit den anderen Mitgliedstaaten eine Finanzmarktsteuer einzuführen.

Deutschland hat eine Schlüsselstelle bei der Lösung der Griechenlandkrise. Jetzt muss die Bundesregierung endlich tatkräftig handeln. Es gilt, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen, die Krise einzudämmen, Lasten gerecht zu verteilen und Europa wieder auf einen guten Weg zu bringen. Europa wird nur dann auf einen guten Weg zurückzubringen sein, wenn flankierend zur Unterstützung Griechenlands folgende Prinzipien zur Geltung gebracht werden:

• Die Kostenrisiken für die Rettung Griechenlands können nicht allein auf die Steuerzahler abgewälzt werden – auch der Finanzsektor muss seinen Anteil leisten. Wir müssen verhin¬dern, dass ein ums andere Mal die Steuerzahler zur Kasse gebeten, die Spekulanten aber belohnt werden.
• Spekulationen und Exzesse auf den Finanzmärkten müssen jetzt unterbunden werden. Sie dürfen die Eurozone nicht ein weiteres Mal an den Rand des Abgrunds führen. Von Grie¬chenland darf kein Flächenbrand ausgehen. Deshalb müssen die Hilfen für Griechenland durch Initiativen zur Finanzmarktregulierung begleitet sein.
• Eine solide Finanzpolitik ist nicht nur eine Forderung an Griechenland. Jeder einzelne Euro-Staat muss deutlich machen, dass er sich dem Ziel solider Finanzen verpflichtet fühlt. Wir brauchen mehr Transparenz und mehr Kontrollen. Und wir brauchen eine stärkere Koordinierung der Wirtschafts- und Finanzpolitik in Europa. Eine gemeinsame Währung braucht eine abgestimmte Politik.

Wahrung der Stabilität in der Euro-Zone
In den letzten Wochen und Monaten hat sich die Schuldenkrise Griechenlands dramatisch zugespitzt. Die Schwierigkeiten der griechischen Regierung zur Bedienung des Schuldendienstes neues Geld auf den internationalen Finanzmärkten zu leihen, und das aggressiv-spekulative Verhalten der Kapitalmärkte gefährden nicht nur die Stabilität des Euro. Auf dem Spiel steht auch die Zukunft des europäischen Wirtschaftsraumes insgesamt und damit Sicherheit und Stabilität des Wohlstandes in Europa.

Wir Deutschen haben als führende Exportnation vor allen anderen Mitgliedstaaten das größte Interesse an einer stabilen Euro-Zone. Der Zusammenbruch ganzer Staaten in Europa und eine instabile Währung würden hunderttausende von Arbeitsplätzen in Deutschland gefährden. Deshalb muss schnell gehandelt werden – aber es kommt darauf an, das Richtige zu tun. Es geht nicht um Gefälligkeiten gegenüber Griechenland sondern um die Wahrung der Stabilität in der Euro-Zone, an der wir ein hohes eigenes Interesse haben sollten. Ohne gemeinsame stabile Währung hätte die Wirtschafts- und Finanzkrise unseren Kontinent noch härter getroffen.

Die europäischen Staaten sind längst untrennbar miteinander verwoben, deshalb ist die Solidarität mit Griechenland der beste Selbstschutz für uns Deutsche. Die Anstrengung, die den Menschen und der Politik in Griechenland bevorsteht, ist gigantisch. Sie verdient Respekt und Unterstützung.

Sozialdemokraten wollen ein starkes Europa
Wir haben schon zu Beginn der Krise die Kanzlerin aufgefordert, gemeinsam mit allen anderen EU-Staaten dafür zu sorgen, dass die griechische Regierung drastische Sparmaßnahmen ergreift. Und wir haben auch gefordert, dass sich Griechenland seine notwendigen Kredite zu normalen Zinsen beschaffen kann und nicht auf die Spekulationen der Finanzmärkte angewie¬sen sein sollte. Die sozialdemokratischen Abgeordneten im Europäischen Parlament haben dafür vor Monaten Vorschläge vorgelegt.

Angela Merkel und ihre CDU/CSU/FDP-Koalition aber wollten aus reinen wahltaktischen Erwä¬gungen bis zur Landtagswahl in NRW am 9. Mai den Deutschen nicht die Wahrheit sagen. Stattdessen hat sich die Kanzlerin als Schutzengel der deutschen Steuerzahler feiern lassen. In Wahrheit wusste sie aber bereits, dass sich die Deutschen aus eigenem Interesse nicht raus¬halten können.

Diese Taktiererei war geradezu eine Einladung an die Spekulanten: Lagen die Zinsen am An¬fang der Griechenlandkrise noch bei 5,2 Prozent, so stiegen sie erst auf 8,5 Prozent und sind jetzt explodiert. Merkels Wahltaktik kostet die deutschen und europäischen Steuerzahler Milliar¬den Euro – und jeden Tag der Untätigkeit kostet es mehr.

Sozialdemokratisches Krisenmanagement fehlt
Sozialdemokratische Minister haben nach der Lehmann-Pleite gezeigt, was verantwortungsbe¬wusstes, schnelles Handeln ist, wir haben die Debatte in Europa bestimmt und uns nicht – wie die jetzige Bundesregierung – von anderen treiben lassen.
Schon damals haben wir gesagt: Wir dürfen uns nicht auf kurzfristiges Krisenmanagement beschränken, sondern müssen den Ursachen der Krise zu Leibe rücken und ihre Verursacher an der Beseitigung ihrer Folgen beteiligen. Eine Finanzmarktsteuer in Europa, wie sie Peer Steinbrück wiederholt vorgeschlagen hat, würde die Verursacher zur Kasse bitten. Allein Deutschland hätte in jedem Jahr zweistellige Milliardenbeiträge an Einnahmen. Würden wir dann endlich bestimmte gefährliche Praktiken an den Finanzmärkten verbieten und auch diese Märkte regulieren, hätten wir viel geleistet, damit sich diese Krisen nicht ständig wiederholen. Und wir würden nicht die Steuerzahler das zweite Mal für das unverantwortliche Verhalten der Banken in der Griechenlandkrise bezahlen lassen. Denn natürlich wussten viele Banker, dass Griechenland nicht mehr zahlungsfähig war – trotzdem wurden Kredite herausgegeben. Und natürlich wird im Investmentbanking weiter mit den gleichen Praktiken gearbeitet, die uns in die Krise hinein getrieben haben.
Die SPD hat in der Bundesregierung 2008 nach dem Grundsatz gehandelt: Im Mittelpunkt steht das Land, kurzsichtige Parteitaktik steht dahinter zurück. In der gegenwärtigen Bundesregie¬rung scheinen andere Maßstäbe zu gelten. Sie hat Entscheidungen verschleppt, Krisenfolgen und Kosten verschwiegen, die Menschen in diesen zentralen Fragen hinters Licht geführt. Die Bundesregierung ist ihrer Verantwortung nicht gerecht geworden.


Reform der Job-Center

Nach monatelanger Blockade von CDU und CSU und nachdem Arbeitsministerin von der Leyen mit einem Gesetzentwurf, der die Auflösung der Job-Center vorsah, am Widerstand der Länder gescheitert ist, besteht großer Handlungsdruck, damit die Argen Rechtssicherheit bekommen und die Vermittlung aus einer Hand gesichert bleibt.
Die SPD hat deshalb mit der Koalition einen Kompromiss zur Absicherung der Job-Center verhandelt, der sehr nah an unseren ursprünglichen Forderungen liegt. Die entsprechenden Gesetzentwürfe zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 91e) sowie zur Weiterentwicklung der Organisation der Grundsicherung für Arbeitsuchende (Drs. 17/1554, 17/1555) haben wir am 6. Mai in 1. Lesung im Bundestag beraten. Die gesetzliche Neuregelung ermöglicht es, dass die Hilfe aus einer Hand für Langzeitarbeitslose erfolgreich weitergeführt werden kann. Gegen den Willen von Schwarz-Gelb, die in ihrer Koalitionsvereinbarung die getrennte Aufgabenwahrneh¬mung vorgesehen hatten, können die Argen jetzt grundgesetzlich abgesichert und als gemein¬same Einrichtung zwischen Kommune und Agentur für Arbeit weitergeführt werden.
Das neue Job-Center ist künftig der Regelfall zur Betreuung von Arbeitsuchenden. Die derzeit bestehenden 69 Optionskommunen, die die Betreuung in eigener Regie wahrnehmen, werden entfristet. Zudem sollen in begrenztem Umfang weitere Optionen ermöglicht werden. Insgesamt soll die kommunale Trägerschaft nicht mehr als 25 Prozent der Aufgabenträger im Bundesge¬biet umfassen (inkl. der bestehenden 69 also insgesamt 110 Optionskommunen).
Wir konnten damit auch verhindern, dass durch die völlige Freigabe der Option der Bund aus der Verantwortung für die Arbeitsuchenden herausgenommen wird. Bund und Kommunen haben auch weiterhin ein gemeinsames Interesse daran, Arbeitsuchende in Arbeit zu integrieren. Die Steuerung erfolgt über Fach- und Rechtsaufsicht sowie Zielvereinbarungen. Eine Fachaufsicht wird es über die Optionskommunen nicht geben. Hier gilt allerdings eine Rechtsaufsicht und die Steuerung über Zielvereinbarungen mit Controlling und Benchmarking. Es existiert eine umfangreiche Finanzkontrolle.
Der Betreuungsschlüssel in den Job-Centern wird weiter verbessert. Dies gilt auch für die Opti¬onskommunen. Hier konnten wir uns mit einem wichtigen Anliegen durchsetzen. Die entspre¬chende Betreuungsrelation wird gesetzlich verankert. Als Festlegung für den Schlüssel sind vorgesehen: Ein Arbeitsvermittler für 75 erwerbsfähige Hilfebedürftige unter 25 Jahren und ein Arbeitsvermittler für 150 Hilfebedürftige, die das 25. Lebensjahr vollendet haben. Diese gesetz¬liche Festlegung stärkt die individuelle Betreuung und verbessert die Chancen von Arbeitsu¬chenden, wieder in Arbeit zu kommen.
Hintergrund für die Entscheidung ist, dass das Bundesverfassungsgericht die Zusammenarbeit von Kommunen und Bund für verfassungswidrig erklärt hat, weil das Grundgesetz eine Zusam¬menarbeit von Kommunen und Bund nicht vorsieht. Die Frist, die das Bundesverfassungsge¬richt gesetzt hat, endet am 31.12.2010. Dann haben die Argen und die Optionskommunen keine Rechtsgrundlage mehr. Da sich diese Strukturen aber als intakt und arbeitsfähig erwiesen haben, sollte eine Möglichkeit gefunden werden, mit einer Grundgesetzänderung die Modelle zu erhalten. Die SPD-Bundestagsfraktion hatte dazu bereits im Dezember zwei Gesetzentwürfe im Bundestag eingebracht. Diese Gesetzentwürfe basierten auf dem noch von Olaf Scholz mit den Ländern ausgehandelten Vorschlag. Alle 16 Ministerpräsidenten der Länder hatten im März 2009 dem Vorschlag des damaligen Arbeitsministers Olaf Scholz zugestimmt, ebenso das CDU-Präsidium. Wer nicht zustimmte, war die CDU/CSU-Fraktion. Erst als die Länder sich eindeutig für eine Grundgesetzänderung ausge¬sprochen hatten und Frau von der Leyen mit ihrem Vorschlag am Widerstand der Länder zu scheitern drohte, lenkte die Ministerin ein. Die SPD-Bundestagsfraktion und die sozialdemokra¬tisch geführten Länder waren bereit, gemeinsam die notwendigen Mehrheiten für eine Verfas¬sungsänderung zur Absicherung der Argen zu bilden. Nicht, um der Bundesregierung zu helfen, sondern weil ihre Handlungsunfähigkeit nicht zu Lasten arbeitsloser Menschen gehen darf.

Entsperrung von Haushaltsmitteln für Mitarbeiter in Job-Centern blockiert

Im Zuge der Verhandlungen mit CDU/CSU und FDP wurde auch die Entsperrung von 900 Milli¬onen Euro für Eingliederungsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose vorgenommen. Die ebenfalls auf SPD-Initiative vereinbarte Entsperrung von 3.200 - zurzeit noch befristeten - Stellen in den Job-Centern wurde sowohl von Ministerin von der Leyen wie auch vom Finanzministerium für die Sitzung Anfang Mai verbindlich zu Protokoll gegeben. Dennoch hat Schwarz-Gelb diese Entsperrung im Haushaltsausschuss verweigert. Das ist ein Skandal und ein katastrophales Signal für alle Arbeitsuchenden, die mit Qualifizierungs- und Umschulungsmaßnahmen wieder den Schritt in den ersten Arbeitsmarkt suchen.

Für die SPD ist die Entsperrung der 3.200 Stellen für qualifizierte, derzeit nur befristet beschäf¬tigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Bundesagentur für Arbeit ein unverzichtbarer Bau¬stein bei der dringend notwendigen Offensive für Arbeitsuchende in der Krise. Dafür brauchen wir nicht nur sinnvolle Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen, sondern vor allem qualifiziertes Fachpersonal, das sein Know-How im Dienste der Arbeitsuchenden dauerhaft einbringen kann.
Die nun um mindestens zwei Wochen vertagte Entsperrung gefährdet die Reform der Jobcen¬ter. Die Entfristung der Stellen ist für die SPD ein zentrales Element des erzielten Kompromis¬ses, da der Erfolg in der Vermittlung und Betreuung von Langzeitarbeitslosen ganz wesentlich von ausreichendem und gut qualifiziertem Personal in den Job-Centern abhängt. Von dieser Forderung werden wir nicht abrücken.
Die 3.200 Stellen, die 2010 planmäßig bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) zur Entfristung anstanden, hatte Schwarz-Gelb im Dezember 2009 im Haushaltsausschuss qualifiziert gesperrt und damit gefährdet, dass gut eingearbeitete Mitarbeiter in den Job-Centern gerade in dieser schwierigen Zeit des Umbruchs kontinuierlich und mit gesicherter beruflicher Perspektive ihre wichtige Arbeit für die Arbeitssuchenden machen.

 

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Termine

SPD Ortsverein Altendorf-Ulfkotte

OV Vorsitzende

Nina Horbelt

Nina.Horbet@spd-dorsten.de

 

Stadtverband

Stephan Erbe                                                                                                                    komm. Stadtverbandsvorsitzender

stephan.erbe@spd-dorsten.de

Friedhelm Fragemann
Fraktionsvorsitzender

fraktion@spd-dorsten.de

Michael Hübner
Landtagsabgeordneter

andreas.dunkel@landtag.nrw.de

Michael Gerdes
Bundestagsabgeordneter

michael.gerdes(at)bundestag.de

 

 

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