Ulrich Straub, sachkundiger Bürger im Bauausschuß. Die Stadt Dorsten gibt das letzte Geld aus dem Konjunkturpaket II aus – der Bauausschuß beschloß in seiner jüngsten Sitzung die folgenden Bauvorhaben:
Umgestaltung des Schulhofes der Laurentiusschule in Lembeck: Die Teerdecke wird entsorgt und durch Pflaster ersetzt; es werden zahlreiche Sitzgelegenheiten geschaffen, der Schulhof mit zusätzlichen Laternen und Mülleimern ausgestattet. Der Fahrradständer wird in die Nähe des Lesegartens verlegt, neben dem Verwaltungsgebäude ein Abstellplatz für Mofas angelegt. Geplant sind die Arbeiten in den Oster- und Sommerferien.
Neuplanung der Trauerhalle auf dem Waldfriedhof in Holsterhausen: Die Trauerhalle erhält vorne und hinten zwei große Doppelflügeltüren, das bringt mehr Licht in die Halle. Dazu wird die hintere Überdachung abgebrochen, die Toiletten werden saniert. Es sollen Räumlichkeiten für Männer und Frauen geschaffen werden, die groß genug geplant werden, damit auch Rollstuhlfahrer diese Räume nutzen können. Dazu geht die Stadt Dorsten neue Bestattungswege – es werden Kolumbarien geschaffen. Dazu werden im Gebäudekomplex der Trauerhalle Grabkammern anlegt (jeweils 3 Reihen übereinander), in die Urnen nach einer Feuerbestattung gestellt werden können). Wie viele Urnenplätze entstehen, das entscheidet das Ergebnis der Ausschreibung. Denkbar ist die Aufteilung in zwei Bauabschnitte, wovon der erste noch im Rahmen dieser Maßnahme umgesetzt werden soll. Ob dann noch ein zweiter Bauabschnitt folgt, hängt neben der zu klärenden Finanzierung auch davon ab, ob diese auf römische Begräbnistraditionen zurückgehende Bestattungskultur in Dorsten angenommen wird. Die Bauarbeiten sollen im März/ April beginnen und bis zum Herbst abgeschlossen sein.
Geduld müssen Besucher des Friedhofes im Dorf Holsterhausen aufbringen. Der fehlende gepflasterte/ asphaltierte Fußweg entlang der Straße „Am Hagenbeck“ läßt weiter auf sich warten. Darüber informierte Stadtbaurat Holger Lohse den Bauausschuß auf Nachfrage von Ulrich Straub. Bei ihm hatten sich Anwohner der Straße „Am Hagenbeck“ und Friedhofsbesucher beschwert. Da ein Fußweg fehlt und sich manch Autofahrer nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung hält, sind sie immer wieder gezwungen, durch den Matsch am Straßenrand zu laufen. Da Geld Mangelware in Dorsten ist, kann dieser Missstand derzeit nicht behoben werden.