Die Bitte, vor einiger Zeit per Leserbrief in der Dorstener Zeitung ausgesprochen, eine demokratische Positionierung der wahlberechtigten Dorstener Türken zum Referendum zu erhalten, blieb unbeantwortet.
Jetzt, nach der Abstimmung, nennt der Vorsitzende der Türkischen Gemeinden in Deutschland, das mehrheitliche 2/3- Abstimmungsverhaltung pro Erdogan in unseren Städten, erschreckend und unverständlich. Immerhin mal eine kritische Stellungnahme.
Es wäre für unser Verständnis hilfreich gewesen, wenn sie vor der Wahl so deutlich abgegeben worden wäre. Es wäre für unser Verständnis hilfreich gewesen, wenn unsere Dorstener Bürger mit türkischem Pass oder auch mit Doppelpass, die alle Vorzügen unserer Demokratie und freiheitlichen Grundordnung kennen- und sicherlich schätzen gelernt haben, ebenfalls als Verteidiger der Grundrechte in ihrem Heimatland aufgetreten wären.
So werden die Wunden, die gegenüber Deutschland mit den unsäglichen Nazi-Vergleichen und beleidigenden Attacken „geschlagen“ wurden, nicht heilen.
Dirk Hartwich, SPD-Ortsverein Rhade
Allgemein
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Veröffentlicht am 19.04.2017

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