Die Ministerin Barbara Hendricks nimmt die Unterschriften entgegen und wirbt um Vertrauen
Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) zeigt sich beeindruckt: "Umweltschutzverbände und Bürgerinitiativen haben mir vorgestern 660.000 Unterschriften für ein gesetzliches Verbot von Fracking übergeben. Ich danke allen, die mich mit ihrer Unterschrift bei meiner Arbeit für ein Verbot von kommerziellem Fracking unterstützen. Es wäre der Sache sehr dienlich, wenn Sie mich als Ihre Verbündete betrachten würden, auch wenn es nicht möglich ist, mir sämtliche Ihrer Forderungen zu eigen zu machen."
Eine Bewertung der Basis:
In der Tat müssen alle Aktivisten folgendes immer im Hinterkopf haben: Ohne Politiker sind selbst die besten Ideen, Vorschläge und Forderungen nicht umzusetzen. Gut wäre, wenn Barbara Hendricks sich in der Koalitionsregierung und flächendeckend auch der SPD durchsetzen würde. Und dann ist da noch die EU ...
Gestern (02.10.) hat die ARD-Sendung Monitor noch einmal über die Verlogenheit der Pro-Fracking-Kampagne, angeührt von ExxonMobil, berichtet. Fazit: Fracking in Deutschlanf löst weder die Abhängigkeit vom Export, noch können große Mengen wirtschaftlich gefördert werden. Darüber hinaus gestand ExxonMobil ein, dass die eigene Werbeaussage, giftfrei fracken zu können, noch nie durchgeführt und damit bewiesen wurde.