
Michael Hübner, Dorstens neuer Landtagsabgeordneter.
Die SPD ist in Dorsten die stärkste Kraft! Bei der gestrigen Landtagswahl holte die SPD 37,05 % der Zweitstimmen und hatte somit die Nase vor der CDU (35,46 %). „Damit ist schwarzgelb in Düsseldorf abgewählt“ jubelt Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender des SPD Stadtverband Dorsten. „Die Volksverdummungskampagne der CDU hat nicht gezogen“ sparte der SPD-Fraktionsvorsitzende Friedhelm Fragemann nicht mit klaren Worten in Richtung CDU, die kurz vor dem Wahltag noch mit Plakaten vor Dorstener Schulen (Diese Schule wird geschlossen) einen Angstwahlkampf führte.
Den Sprung in den Landtag schaffte im Dorstener Süden der SPD-Direktkandidat Michael Hübner (Foto). Der 37jährige holte in Dorsten 44,6 % der Erststimmen, in Gladbeck waren es sogar über 50 %.
Für das gute Wahlergebnis bedankt sich die SPD Dorsten bei allen Wählerinnen und Wählern.
Ein Blick in die Dorstener Stimmbezirke: Das beste Ergebnis erzielte die SPD im Wahlbezirk 15.2 (Kulturzentrum Brunnenplatz) mit 60,5 % der Zweitstimmen. Die geringste Quote gab es im Stimmbezirk 04.1 (Pfarrheim St. Laurentius), hier entschieden sich nur 17,5 % der Wählerinnen und Wähler für die SPD. Besonders stolz ist Hans-Willi Niemeyer über den Erfolg im Stimmbezirk 02.2 (Gemeindehaus St. Ewald) – hier lag die SPD überraschend hauchdünn vor der CDU (37,0 % zu 36,4 %).
Beim Wahlsieg der SPD in Dorsten gibt es aber auch einige Wermutstropfen zu beklagen. So sank die Wahlbeteiligung im Vergleich zu 2005 noch einmal von 62,9 % auf 60,0 %. Und der SPD-Kandidat im Dorstener Norden, Hans-Peter Müller, unterlag denkbar knapp dem Amtsinhaber Hovenjürgen (CDU). Am Ende eines spannenden Wahlabends hatte dieser ganze 259 Erststimmen mehr gewonnen als „Hape“ Müller.

Mitglied werden

