
Dirk Hartwich, Leiter des SPD-Arbeitskreises "Energie und Umwelt".
Die SPD Dorsten wird am 23. Juni Frank Schwabe die gesammelten Unterschriften gegen das Frackingverfahren überreichen. Das Thema Fracking mag in den letzten Wochen und Monaten etwas in den Hintergrund geraten sein, die Umwelt- und Energiepolitik wird derzeit von den Diskussionen um den notwendigen Stromnetzausbau dominiert, ist aber nicht in Vergessenheit geraten. Und schon gar nicht bei den internationalen Energiefirmen. Unter ihnen macht sich so etwas wie Goldgräberstimmung breit. Die Ausbeutung der sog. nicht-konventionellen Gasvorkommen verspricht satte Gewinne. Die Risiken werden dabei ausgeblendet. Beim Fracking wird unter hohem Druck ein giftiger Chemiecocktail tief in die Erde gepumpt. Dieser Mix soll die gashaltigen Gesteinsschichten aufbrechen, um das Gas anschließend fördern zu können. Allerdings verbleiben Teile dieses Chemiecocktails in der Erde, es kann nicht ausgeschlossen werden, daß sich dieser am Ende mit dem Trinkwasser vermischt und unser Lebensmittel Nummer 1 verseucht wird.
Die SPD-Bundestagsfraktion hat eine Fracking-Arbeitsgruppe eingerichtet. Frank Schwabe, Kreisvorsitzender der SPD Recklinghausen und Bundestagsabgeordneter, wird die Dorstener Unterschriftenliste am Samstag, den 23. Juni, entgegennehmen (13 Uhr, Rhader Mühle (Lembecker Straße)).

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