Es war am 6. Dezember, als ein Ruck durch die Dorstener SPD ging. Auf dem Stadtparteitag wählten die Delegierten eine neue Führung und zogen einen Schlussstrich unter die Querelen der vorangegangenen Monate. Hans-Willi Niemeyer und Dr. Hans-Udo Schneider traten an, die Dorstener SPD in den Wahlkampf zu führen. Das Führungs-Duo Hans & Hans erzielte bei seiner Wahl Traumergebnisse – jeweils 100% Zustimmung. Heute sind 100 Tage um – eine gute Gelegenheit, eine erste kleine Bilanz zu ziehen:
„Wir haben die Gräben überbrückt“ sieht der SPD-Vorsitzende Hans-Willi Niemeyer in der neu gewonnenen Einigkeit die wichtigste Veränderung und fährt fort: „Wir ziehen wieder an einem Strang, in eine Richtung“. Jüngstes Beispiel: Die Unterschriftenaktion in Dorsten zur Zusammenlegung der Kommunalwahl mit der Bundestagswahl am 27. September 2009. Im Stadtverbandsvorstand mit Vertretern aller Ortsvereine geplant, wurde diese Aktion sofort in die Tat umgesetzt. Zufrieden ist Niemeyer auch mit der zwischenmenschlichen Atmosphäre. „Hier sind viele neue Kontakte geknüpft worden“ – so Niemeyer.
Die SPD ist fit für den Wahlkampf. Die Strategie ist fertig, die Wahlkampfaktionen sind fertig geplant – davon profitiert auch Bürgermeisterkandidat Dr. Hans-Udo Schneider. Der Industrie- und Sozialpfarrer reist seit Wochen durch Dorsten und hat viele Gespräche mit unterschiedlichen Vereinen, Initiativen und den Menschen vor Ort geführt. Und immer unterstützt durch die einzelnen SPD-Aktiven vor Ort. Die mit anpacken, wenn der rotgrüne Bürgermeisterkandidat zu seinen Veranstaltungen einlädt. Wie im Februar, als Dr. Hans-Udo Schneider unter dem Motto „Schneider vor Ort in…“ zur Auftaktveranstaltung nach Barkenberg einlud. Schneider wird übrigens weiter vor Ort sein – am 5. April in Holsterhausen (11 Uhr, Gaststätte „Adolf“) und am 19. April in Hervest-Dorsten (11 Uhr, Cafe „Deluxe“).